Hamsun Tage auf Hamarøy 2004. Die Sonne steht da und
leuchtet und leuchtet immer weiter, Ja, die Sonne schien während den diesjährigen Hamsun Tagen auf Hamarøy. Nordnorwegen hatte Europas feinstes Sommerwetter während des Festivals. Wer schon den ewigen Tag des Nordlandsommers erlebt hat, weißt unter welchem Zauber man sich in Hamsuns Reich befindet, mitten im besten Hamsun Festival zusammen mit anderen enthusiastischen Einheimischen und Zugereisten Hamsun Liebhabern. Es konnte schwierig sein, zwischen 23 Stunden Sonnenschein am Tag und die unzählige Veranstaltungen, die wir zwischen 30. Juli und 8. August angeboten bekam, zu wählen. Die traditionelle
Eröffnungsfeier fand wie üblich vor Hamsuns Hof
Skogheim statt. Asbjørn Hopland vom Hauptkomitee hieß
Willkommen an um die 300 Gästen, die den Platz zwischen
Skogheim und Rathaus einnahmen. Der neue Bürgermeister
von Hamarøy Jan-Folke Sandnes hieß Willkommen mit
Wörtern aus dem alten norröne Sage Havamal und sprach
vertrauensvoll von Zukünftige Herausforderungen gesehen
in der Perspektive von der Jahrhunderte alte Ansiedlung
auf Hamarøy und die gute zusammenleben von Stadt und
Land und er hatte zum Anlass selber ein Gedicht verfasst,
das in den offiziellen Programmen wiedergegeben ist. Auch
von Nordlands Fylke und von der norwegische Regierung
waren Grüße überbracht von fylkeskulturchef
(Kulturbeauftragten von Nordland) Stig Olsen und von
statssekretær (Minister im Kanzleramt) Arnfinn
Ellingsen, die beide zu Ausdruck brachten welcher
Bedeutung die Hamsun Tage auf Hamarøy haben nicht nur
örtlich aber überhaupt in Norwegen und die Bedeutung
Hamsuns für das Ansehen Norwegens im Ausland. Besonderes
erfreulich war zu hören, welcher Unterstützung das
kommende Hamsun Zentrum auf Hamarøy von den beiden da
bekam. Man steht jetzt unmittelbar vor Baustart.
In diesem Jahr wurden die Hamsun Tage wenn nicht dominiert, dann doch getragen von starken und kompetenten Frauen. Das Literaturseminar der Hamsun Gesellschaft hatte "Hamsuns Frauen" als Titel, bekannte Künstlerinnen wie Regine Hamsun (Knut Hamsuns Enkelin) und Ingun Dahlin stellten ihre Werke aus und besonderes die Konzerte hatten spannende weibliche Hauptakteure. Zu einer der besten Konzerte wurde die Eröffnungskonzert "Barokk i sommertid" (Barock im Sommer), wieder in diesem Jahr in der gedrängt volle Hamarøy Kirche. Erica Toth und ihre 10 Musiker und die phantastische Sopranistin Catherine Bott gaben Barockmusik wie Sie es wahrscheinlich selten zu hören bekommen: 1.Violinist Erica Toth wußte genau was sie wollte und gab uns Musik wie neuere Forschung meint es zur damaligen Zeit geklungen mag: direkt, aggressiv, etwas "rau". Außerdem wurden Komponisten gespielt, die man nicht jedem Tag hört, die aber Qualitäten haben die unsere "Üblichen" oft übertreffen. Die Musik wurde elegant und charmant umrahmt von Erica Toth, die Fakten und Anekdoten zur Zeit, Komponisten und Werken erzählte. Wer Erica Toth und die Gruppe Arctimus während den letzten Hamsun Tagen hörte, freute sich sehr über das Wiedersehen. Aber dabei blieb es nicht - nach andere Konzerte u.A. im Dom zu Trondheim, Nidarosdomen, kam Arctimus als Trio zurück und gab ein Lyrik/Musikprogramm "Samtaler med gress i Hamsuns rike" (Gespräche mit Gras im Reiche Hamsuns), wo Eivor Bergum ihre Gedichte las abwechselnd mit Musik von Edvard Grieg über Schostakowitsch bis Arne Nordheim. Das können die auch! Sehr stimmungsvoll, da der Konzert im Stall des Pfarrhofes mitten zwischen Regine Hamsuns sehr sensuelle Bilder statt fand.
Damit Sie noch nicht aussteigen, will ich nur einen Resümee geben von was sonnst alles musikalisch passierte. Es ist wirklich unglaublich was die Hamsun Tage so anbietet während diese 10 wunderschöne Tage: Für Soul und R&B Fans wurden die Soulqueen Noora und Band die Hauptattraktion. Noora spielte im Mehllager - wirklich eine spannende Halle für Konzerte. Gro Siri Ognøy mit Band spielten Hamsun Gedichte zu eigener Musik in der Hamsun Galerie und in Hamarøy Kirche (wir befanden uns zwar in der Kirche, aber wegen der Hitze - Sommer in Nordnorwegen - hatten wir das Gefühl ein Stockwerk tiefer zu sein), wir hörten Lieder mit Tore Hestbraaten, Jack Berntzen und Band, Karoline Krüger, Rock mit Panzer, Folkrock aus Lettland mit Ilgi, Litauens populäre Jazzband Pulauskas, Mitternachtskonzert auf dem Leuchtturm, die Kindervorstellung "To be or not tuba", Jam, lokale Rockbands im Schwimmbad, bekannte Opernarien mit Opera Nord im Pub am Campingplatz, 12 verrostete Saiten mit 2 verrosteten Herren Paus und Fjeld, um Hellbillies nicht zu vergessen, die folkloristisches spielten im schönsten Open Air Szene am Gezeitenstrom Ness straumen. Ja, es gab wirklich etwas für Jeden mit Ohr für Musik und Erlebnisse. Das zweite große Konzerterlebnis wurde für meinen Reisebegleiter die Aufführung des Auftragswerkes für die Hamsun Tage. Die Hamsun Tage hat ja einen Faible für außergewöhnliche "Konzertsaale". Im vorigen Jahr saßen wir unter Hamarøyskaftet, dem Hausberg Hamarøys, in diesem Jahr in einem Steinbruch! Stellen Sie sich einen Pfad vor, wo Leute aus flachen Dänemark mit ihrem Auto niemals fahren würden: Hier wurden wir mit dem Bus 11 Uhr nachts hinaufgefahren, hatten Zeit die Aussicht 900 Meter tief über dem Meer zu genießen mit Sonnenuntergang bevor wir Platz fanden auf Steine oder auf dem Boden im Steinbruch. Das Werk war Heuer Jazz und Fusion geprägt aber mit klassischem Passagen abgelöst von Tempiwechsel mit Erinnerungen an Richard Strauss aber auch an folkloristischen Themen. Ein großartiges, mitreißendes Werk brillant gespielt vom Komponisten Jan Gunnar Hoff und seine Musikern! Und als Zugabe, als der Konzert Schluß nahm, stieg der Mond und spiegelte sich im Wasser tief unten bis die Sonne begann den Horizont wieder zu erhellen um 2:30 Morgens als der Bus uns wieder in der Stadtmitte absetzte. Wirklich ein Erlebnis die man nie vergisst!
Wie immer waren die Kunstausstellungen von hoher Qualität: Regine Hamsun hatte gewünscht ihre Bilder im Stall des Pfarrhofes zu zeigen, eine gute Wahl, da das Lokal sehr gut kontrastierte mit ihre leichte und feine Linien und mit einer spannender Aufhängung, so dass man die Bilder nicht nur von Vorne ansah sondern zwischen den Bildern gehen konnte wie im Wald oder unter Wasser zwischen Meergras. Es freut mich sehr, dass sie so gut verkaufte - ja ein Bild war schon in Oslo verkauft worden und kam gar nicht in die Ausstellung. Ingun Dahlin stellte ihre warme und
starke Frauenskulpturen im Freilicht Museum aus. Ihre
Plastiken sind wirkliche Frauenideale von Heute, Jahre
2004: Starke, schöne und selbstständige aber
gleichzeitig sensitive und vielseitige. Und das kam an
beim Publikum! Es ist so erfreulich, dass gerade dieses
Frauenideal populär ist - wenigstens in Skandinavien -
und nicht die altmodische Ehe- und Hausfrau Ikone. Die
Zukunft wird besser! Ingun hat es wirklich verdient so
viele Besucher und so guten Verkauf zu haben. Es ist wunderbar wie die alte weiß getünchte Ställe im Freilicht Museum zu zeitgenössischer Kunst passen. Neben Ingun Dahlin stellte die Gruppe BLÅST Glas in moderne skandinavischem Design aus. Darüber auf dem Heuboden fanden wir noch einer von unseren Favoriten, der Nordnorweger Hugo Aasjord. Besonders sein Plastik "Sarg" fanden wir interessant, kamen mehrmals hier, bekamen viele Assoziationen die Anlass an viele (fanden wir selber) Tiefsinnigkeiten gaben, aber auch sein Bildkunst war spannend und fordernd. Hier muss man sich stellen. Ich hoffe sehr sein Kunst wieder zu sehen. Er ist ja glücklicherweise auch international bekannt. Von norwegischen zu internationalen
Künstler: Deutsche Hermann Naumann zeigte seine
Illustrationen zu Hamsuns Bücher. Gleichzeitig mit
Hamarøy stellte er auch in St. Petersburg aus, er sagte
doch, dass das schönste Geschenk zu seinen Geburtstag
war ausstellen zu können auf Hamsuns Hamarøy und sogar
in selben Gebäude wie Hamsuns Enkelin Regine Hamsun. In
der DDR waren Naumanns Illustrationen beitragend zu
Hamsuns Popularität und mehrere schöne Bücher mit
Naumanns Illustrationen wurden heraus gegeben, aber nach
der Wiedervereinigung gibt es ja hier kein Geld mehr für
Kunst aus dem Osten der Republik. Wirklich Schade, was
uns hier entgeht! Interessant und sehenswürdig waren auch die Ausstellungen der anderen Künstler: Borgny F. Svalastog, Marianne Lien, Hanne Borchgrevink, Tore Hansen, Christine Istad und Aino Hivand mit Ausstellungen im Freilichmuseum und auf Hamsuns Hof Skogheim. Nicht weniger sehenswert war die Photogruppe Hege Larsen, Lene Imbsen und Beatrice Tufvesson mit ihre Ausstellung in Minutten Café. Eine frische, schöne und außergewöhnliche Serie Photos, die eindrucksvoll die gute Ausbildung, die fundierte technische Qualitäten und die klar observierende Augen der Gruppe bescheinigte. Wir wünschen viel Glück in das neue Studio in Sagene in Oslo, wo die Gruppe kommerzielle Aufträge annimmt und auch künstlerisch arbeiten wollen. Auch vielen Dank für die gelungene Vernissage. Kontaktieren Sie die Gruppe via E-Mail: beatricetufvesson@hotmail.com oder hegetouch@hotmail.com .
Auch die privaten Galerien hatten sich
viel vorgenommen: Die Hamsun Galerie - in dem alten
Kaufladen wo Hamsun arbeitete - hat leider nicht mehr
Karl Erik Harrs Hamsun Illustrationen, hat aber zum
Glück spannende Künstler gefunden, die in dem
traditionsreichen Gebäude passen. Dem Eigentümer, Stein
Thorbergsen, ist die Olavsrose verliehen worden für
seine feine und feinfühlige Erhaltung des Gebäudes.
Wirklich verdient - herzlichen Glückwunsch! Neu auf den Hamsun Tagen sind Filmvorführungen. In Zusammenarbeit mit Norsk Film Institut (Norwegens Nationale Filminstitut) zeigte man Verfilmungen von Hamsuns Romane und Drama Dokumentarisches zu Hamsun, Kurioses von eher Film geschichtlicher Interesse aber auch qualitativ hochwertige Filme. Jan Erik Holst vom Filminstitut referierte über die Entstehung der Filme, deren Verschwinden und wieder Entdeckung. Zufall und harter Archivrecherche. Er erzählte auch von den Schwierigkeiten an der Verfilmung von Hamsuns Romane (dieselben Aspekte sind wahrscheinlich präsent bei Inszenierungen von Hamsuns Schauspielen). Holst machte auch die Vorankündigung einer Aufführung in März 2005 in Oslo von "Segen der Erde" mit der originale Filmmusik, die gerade wieder entdeckt worden ist in den Archiven des National Bibliotheks. Diese Filmreihe auf dem Heuboden im Pfarrhof wurde sehr gut besucht und die Hamsun Tage wiederholt hoffentlich die gute Initiative in zwei Jahren bei den nächsten Hamsun Tage auf Hamarøy. Was war sonst los: Ja, Hamarøy Theater
machte "Aben-tour", der Kirch Pfad von Hamsund
und Hamsuns Elternhaus zur Kirche wurde wieder eröffnet
mit Führungen und Lesungen, Markttage in mehrere
Ortschaften der Gemeinde, Wanderungen mit Lesungen in
Hamsuns literarische Landschaft, Gottesdienst im Garten
bei Hamsuns Elternhaus, geführte Kletterpartien und
Bergsteigen an den Hausbergen Hamarøys, Literarisches
Cafés, ein Tourismus Seminar für Politiker und
Wirtschaftsleute über Marketing und Entwicklung
Markenartikel, Tanz auf den Kaien in den Häfen
Hamarøys, Volksfesten, Segelregatta, Animationswerkstatt
für Kinder, Segnung einer Modell der alten Hamarøy
Kirche, Liederabende und - nicht zu vergessen: Die
traditionelle Ausstellung der Amateurkünstler in der
Schule und im Schwimmbad. Es ist ein Vergnügen zu sehen,
wie die Kreativität blüht wenn Menschen sich mit etwas
aus Leidenschaft beschäftigt. Ein sehr stimmungsvolles Erlebnis wurde auch - erzählt mein Reisebegleiter während ich die seriösen Vorträge im Literaturseminar aufmerksam zuhöre - ein Segel törn mit den alten Segelkutter Goxsheim unter dem Tilthornet und draußen auf dem Vestfjorden und da die Stille auf dem Meer zu lauschen mit Blick auf den Lofoten oder einen Blick auf Norwegens berühmtestes Berg Stetind zu ergattern, nach Delphine zu suchen, hausgemachte Waffeln zu genießen, Gespräche mit Siv und die unglaublich sympathischen Eigentümer der Goxsheim Charles und Natasha zu führen und mit Lenin zu schmusen (also dem Schiffskater - er ist auch rot!). Hätten Sie Lust zu fischen, Walbeobachtungen (Orcas!) oder mehrtägigen Segel törns zu machen oder einfach diese phantastisch schön restauriertes, gepflegtes und spannend eingerichtetes (Sauna inklusive!) Schiff zu genießen, dann sehen Sie sich unbedingt die Internetseite an (auch Deutschsprachig): Aurora Borealis .
Und dann kam der wichtigste Tag: 4. August, Knut Hamsuns Geburtstag. Wieder warm und schwül! Jetzt fangen die
Aktivitäten richtig an. In zusammen Arbeit mit dem
Zentrum für Lulesamischer Kultur in Arran wurde ein
Versöhnungskonferenz veranstaltet, vom Rolf Steffensen
und dem Schriftsteller John Gustavsen geleitet. Der
Präsident des samischen Parlamentes Sven-Roald Nystø
und die Leiterin des Riddu Riddu Festivals (bedeutender
Festival ethnischer Kulturen) Lene Hansen beleuchteten
mit Bezug auf sowohl Hamsuns Romane als auch der
politische Alltag in Norwegen, die Verhältnisse zwischen
der samische und der "südnorwegische"
Bevölkerung. Der Bürgerrechtler Dr. Mike Adams aus
Südafrika teilte mit uns seine Erfahrungen aus den
Kämpfen für Wahrheit und Aussöhnung in Südafrika.
Dieser Konferenz ist eine hervorragende Initiative und
leider tragisch Aktuell: Überall auf der Welt sind die
Barrieren zwischen Menschen und Bevölkerungsgruppen in
den letzten Jahren eher größer geworden infolge von
ungehemmten ökonomischen Interessen.
Weiter von Versöhnung zur Jahreshauptversammlung in der Hamsun Gesellschaft. Hier wurde u.A. der Vorstand gewählt, Even Arntzen wurde als Vorsitzender wiedergewählt und ich wurde in den Wahlkomitee gesetzt. Der Vorstand konstituiert sich selber und wenn das geschehen ist können Sie näheres hier lesen. Und dann zu der traditionelle Lorbeer
Bekränzung der Hamsun Büste am Elternhaus. Even Arntzen
hielt eine noble und persönliche Rede und legte einen
Kranz nieder. Mitten im schönsten Sommerwetter mit
vielen Menschen überall sitzend und stehend wurde es ein
stimmungsvolles Erlebnis. Die Rede können Sie hier in
extenso lesen: Geburtstagsrede
(nur in norwegischer Sprache).
"Dem Leben gegenüber muß man sich benehmen wie gegenüber einer Frau. Muß man nicht Galant sein und Ihr den Vorteil lassen? Man muß nachgeben und alle Schätze liegen lassen. (Rosa) DAS LITERATURSEMINAR DER HAMSUN
GESELLSCHAFT: "Hamsuns Frauen" war das Thema
des Seminars, hier Teil zu nehmen ist für mich jedes Mal
der absolute Höhepunkt.
Um 9.15 fing noch ein schöner Tag mit
Ellen Mortensen aus Bergen an, das Wetter ist unglaublich
warm aber wir waren gut aufgelegt um über "Edvardas
lunefulde begær" (Edvardas launenhafte Verlangen)
klar und inspiriert vorgetragen. Ja, Hamsuns
Frauengestalten sind unheimlich interessant Das Wetter hat sich etwas geändert,
Wolken nähern sich, aber es ist noch heiß.
Was passierte dann, ja ich kann es immer noch nicht ganz fassen, denken Sie sich: ich bekam das Stipendium der Hamsun Gesellschaft über 30.000 Nkr. für meine Arbeit und meine Hilfsbereitschaft. Was für ein Gefühl! Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas erleben sollte.
Draußen hatte Petrus den Kran aufgedreht
und es donnerte auf dem Dach. Während der Mittagspause
erzählte Alf Einar Øien über dem geplanten Knut Hamsun
Nationales Erlebnismuseum. Spannende Pläne wurden uns
geöffnet!!
Ein Bus wartete jetzt um uns nach Tranøy zu fahren mit Führung. Ich war noch so überwältigt über das Stipendium, dass ich mit meinem Reisebegleiter selber nach Tranøy fuhr, kein Regen mehr, die Sonne winkte uns freundlich zu. Kaffee, Schokolade Torte und ausspannen bei Kirsti Kalstad in Tranøy Galerie waren was wir dringend benötigten. Dann ein Spaziergang am Hafen und Ausblick Richtung den wunderschönen Berge des Lofoten Wands brachte mir langsam zurück zur Erde und ich bekam wieder Kontakt mit mir und mit meinen Umgebungen. Als Abschluß des Literaturseminars waren alle eingeladen zu einem Treffen zwischen 5 italienischen und 2 norwegischen Autoren und dem Publikum. Die Themen waren Frauenidentität und Natur als Inspirationsquelle in der Kunst. Das Treffen war in Zusammenarbeit zwischen dem Auswärtigen Amt Norwegens und dem italienischem Casa delle Letterature veranstaltet. Auch in Tranøy gelegt, eine feine und hervorragende Idee. Hier haben wir es nicht geschafft dabei zu sein: Wir waren zu müde nach den starken Ereignissen. Es war so traurig wieder abreisen zu
müssen nach diesen Erlebnissen und das Zusammensein mit
offenen und engagierten Menschen. Es wird schwierig die
nächsten zwei Jahren zu überbrücken bis die nächsten
Hamsun Tage in Hamarøy! Einfach Klasse! |
| © Kirsten Hedvig Rasmussen | www.hamsun.at | |